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Studie: Mobile Trends 2011

Desktop beats mobile: Neue Studie von promio.net

Verbraucher senden und empfangen ihre E-Mails bevorzugt über Desktop-PCs, Netbooks oder Notebooks | Obwohl über ein Drittel der Nutzer über mobile Endgeräte wie Smartphone und Tablet -PC verfügen, werden diese nicht als primäres E-Mail-Tool genutzt.

 

Dies ergab nun eine Studie der promio.net GmbH zur Online-Nutzung unterschiedlicher Endgeräte. Befragt wurden 1.500 Endverbraucher des promio.net-Panels, die angaben, mindestens eines der folgenden Endgeräte zu nutzen: Desktop-PC, Laptop, Netbook, Tablet-PC und/oder Smartphone.

 

Zwar gaben 37% aller Befragten an, privat ein Smartphone zu nutzen - von denen 73% dieses auch zum Abrufen von E-Mails gebrauchen - doch lediglich jeder Zehnte von ihnen nannte das Smartphone als bevorzugtes E-Mail-Tool. Bei den Tablet-Nutzern nannte noch über ein Fünftel, den Tablet-PC auch als primäres E-Mail-Tool. Die eindeutige Mehrheit der Teilnehmer (96%) gab an, vorwiegend den Desktop-PC, das Notebook oder das Netbook zum Senden und Empfangen ihrer E-Mails zu nutzen. Ein klares Ergebnis zugunsten der Desktop-PCs und Co.

 

Des Weiteren wurden die Teilnehmer nach ihrer präferierten E-Mail-Darstellung gefragt. Dazu wurden ihnen drei Screenshots des gleichen Mailings auf unterschiedlichen Endgeräten (Desktop-PC, Tablet-PC sowie Smartphone) präsentiert. Die Befragten sollten daraufhin die Ansicht auswählen, die ihnen am besten gefällt.

Das Ergebnis:

Auffällig bei den Ergebnissen dieses Teils der Befragung: Trotz der bevorzugten Nutzung von Desktop-PCs, Notebooks und Netbooks zur E-Mail-Kommunikation, entschied sich lediglich knapp die Hälfte (53%) auch für die Darstellung auf diesen Endgeräten. Die andere Hälfte der befragten Desktop-Nutzer fand die Darstellung auf dem Smartphone oder Tablet-PC ansprechender.

Im Vergleich dazu wählte ein Großteil der Tablet- und Smartphonenutzer sogar die Darstellungsoptionen der jeweils anderen beiden Endgeräte. Lediglich 41% der Tablet-Nutzer und 44% der Smartphonenutzer fanden die Darstellung auf ihrem primären E-Mail-Tool am besten. Hier werden augenscheinlich Einbußen im E-Mail-Layout zugunsten der Mobilität in Kauf genommen.

 

Generell zeigt sich, dass die Nutzer zwar den PC für ihre E-Mail Kommunikation bevorzugen, ihre E-Mails je nach Zugänglichkeit aber über mehrere Endgeräte abrufen und versenden. Dass Desktop-PCs, Netbooks und Notebooks primär für die E-Mail-Kommunikation genutzt werden, bedeutet zudem nicht zwangsläufig, dass die Nutzer die Darstellung und den Komfort auf diesen Endgeräten am ansprechendsten finden. Für die Marketer stellt sich also die Frage, wie die E-Mails besonders nutzerfreundlich und zugleich ansprechend gestaltet werden können. Eine ideale Lösung ist es, den Empfänger selbst die Entscheidungsmöglichkeit zu geben, welche Darstellung er bevorzugt: Die Smartphone-, die Desktop- oder die Tablet-Version.

17.05.2012
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