Profiling: Big Data in der Praxis

  •  09.05.2019
  •  Catrin Schneider
  •  Marketing-Expertise

Big Data - ein Begriff, der in aller Munde ist und nach wie vor ein großes Potenzial für Unternehmen birgt, sich Wettbewerbsvorteile zu erarbeiten. Aber was genau hat es mit Big Data auf sich? Damit dies für Sie sich nicht zu einem Big Problem führt, hier ein kurzer Überblick.

Der Trend um Big Data beschreibt im Wesentlichen die systematische Analyse und Verwendung von digitalen Daten, um ein kundenzentriertes Marketing über alle Touchpoints hinweg erreichen zu können. Die Datenqualität ist dabei ein wichtiger Erfolgsfaktor. Hierbei kommt dem Profiling und insbesondere dem Targeting eine besondere Bedeutung zu.

Beim Pre-Targeting werden mittels Webtracking bereits vor einer Anmeldung zum Newsletter oder einer Bestellung durch den Kunden Daten gesammelt, um somit schon ab der ersten Kontaktaufnahme dem Nutzer eine individuelle Kommunikation/Ansprache bieten zu können. Hierbei werden Nutzerprofile erstellt, die anzeigen können, welche Produkte sich ein Kunde in Onlineshops angesehen hat, um diese später bspw. durch Werbebanner für einen Kauf vorzuschlagen. Es wird versucht die Kaufentscheidung möglichst genau vorherzusehen und dementsprechend auf diese Einfluss nehmen zu können.

Notwendig ist hierfür die Implementierung eines speziellen Messpixels und – wie in allen anderen Fällen der Datengenerierung auch – ein Hinweis darauf in den Datenschutzbestimmungen.

Das Re-Targeting hingegen bezieht sich auf die Datengenerierung nachdem bspw. eine Anmeldung für den Newsletter erfolgt ist. Somit bietet das Re-Targeting, im Vergleich, die Möglichkeit schneller eine größere Profiltiefe zu erzeugen und nachweislich eine erfolgreichere Kommunikation betreiben zu können.

Professionelles Profiling ist somit heutzutage unerlässlich, wenn es darum geht kundenorientiert zu agieren.